Piercing selbst stechen: Kenne das Risiko

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Piercing selbst stechen: Kenne das Risiko - Piercing selber stechen – Risiko oder harmlos?

Die Initiative, sich ein Piercing selbst zu stechen, stellt ein komplexes und risikobehaftetes Unterfangen dar, das eine gründliche Betrachtung unterschiedlicher Aspekte erfordert. Es ist ein Prozess, der nicht nur umfassendes Wissen über die Technik verlangt, sondern auch ein tiefes Verständnis für die Anatomie und Risiken. In der folgenden Ausführung werden wir detailliert auf die möglichen Gefahren eingehen, die mit dem Selbststechen von Piercings verbunden sind. Nach wie vor sollte dieser Prozess nur von einem versierten Piercer durchgeführt werden, welcher über die nötige Erfahrung und Lizenzen verfügt.

Wieso werden Piercings oft selbst gestochen?

Häufig werden Ohr-Piercings selbst gestochen, doch auch Zungenpiercings oder Nasenpiercings sind weit verbreitet. Wieso stechen sich manche Menschen ihr Piercing selbst? Da ist zum einen die Leichtigkeit, an DIY-Piercing-Sets heranzukommen. Durch die wachsende Popularität von Online-Shopping sind diese Kits nur wenige Klicks entfernt und oft zu einem Bruchteil der eigentlichen Kosten eines professionellen Piercings erhältlich. Diese Sets sind somit eine schnelle und günstige Alternative, besonders für diejenigen, die vielleicht ein begrenztes Budget haben.

Ein weiterer Aspekt ist der Wunsch nach Individualität. Viele Menschen sehen eine Möglichkeit, um Unabhängigkeit zu demonstrieren, wenn sie sich ihr Piercing selber stechen. Hinzukommt der Reiz des Experimentierens und des Verbotenen. Dies kann insbesondere für Jugendliche und junge Erwachsene verlockend sein.

Zusätzlich findet man in den sozialen Medien mittlerweile eine Vielzahl an Online-Tutorials, um sich ein Piercing selbst zu stechen. Dieser Prozess wird als einfaches und unkompliziertes Unterfangen darstellen. Diese Medien sind oft irreführend und spielen das tatsächliche Risiko herunter, die mit dem Selbststechen einhergehen.

Gerade deswegen ist es wichtig zu betonen, dass trotz der scheinbaren Einfachheit und Zugänglichkeit von DIY-Piercing-Sets die Risiken und möglichen gesundheitlichen Konsequenzen ernst zu nehmen sind.

Piercing selbst stechen: Das sind die Risiken

Wenn du darüber nachdenkst, ein Piercing selbst zu stechen, ist es essenziell, die damit verbundenen Risiken zu verstehen. Je nach Körperstelle kann es zu anderen Komplikationen kommen. Die gängigsten sind:

  • Infektionen: Das Risiko einer Infektion ist eines der größten, wenn du dir dein Piercing selber stichst. Ohne steriles Werkzeug und Umgebung können Bakterien und Viren leicht in die Wunde gelangen.
  • Fehlstiche: Diese können auftreten, wenn das Piercing nicht korrekt platziert wurde. Das kann zu asymmetrischen oder schiefen Piercings führen und im schlimmsten Fall zu dauerhaften Narben oder Verletzungen.
  • Nervenschäden: Bei unsachgemäßer Durchführung besteht das Risiko, Nerven zu treffen, was zu Taubheit, Lähmungen oder chronischen Schmerzen in dem betroffenen Bereich führen kann.
  • Blutungen: Ohne die nötigen Fachkenntnisse über die Anatomie des Körpers kann das Piercing wichtige Blutgefäße treffen und zu starken Blutungen führen.
  • Keloidbildung: Wenn du dir dein Piercing selbst stichst, kann es zur Bildung von Keloiden führen. Das sind wulstige, überschießende Narben, die größer als die eigentliche Verletzung sein können.
  • Reizung und Entzündung: Das Piercing kann zu dauerhaften Reizungen oder Entzündungen führen, vor allem, wenn es ständig Reibung oder Druck ausgesetzt ist.

Diese Punkte unterstreichen, dass, das Piercing selbst stechen ein riskantes Unterfangen wäre. Es sollte deswegen ausschließlich von Fachleuten durchgeführt werden.

Piercing selbst gestochen und entzündet? Das solltest du tun!

Wenn du dir ein Piercing selbst gestochen hast und dieses sich entzündet, ist der wichtigste Schritt, einen Arzt oder einen erfahrenen Piercer zu konsultieren. Dies ist entscheidend, um weitere mögliche Komplikationen rechtzeitig zu erkennen und entsprechend zu behandeln.

Sowohl ein medizinischer Fachmann, als auch ein qualifizierter Piercer können beurteilen, ob das Piercing korrekt platziert wurde und ob es Anzeichen einer Infektion gibt. Sie können ebenfalls feststellen, ob das verwendete Material für deinen Körper geeignet ist und ob die Größe und Form des Schmucks angemessen sind. Dies ist besonders wichtig, da ungeeigneter Schmuck zu Reizungen, Allergien oder anderen Komplikationen führen kann.

Darüber hinaus kann ein Experte wichtige Ratschläge zur Pflege und zum Umgang mit dem frisch gestochenen Piercing geben. Dadurch kann eine sichere und effektive Heilung gewährleistet werden.

In jedem Fall ist es wichtig, nicht zu zögern und professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Sich selbst zu piercen birgt viele Risiken. Durch die frühzeitige Konsultation eines Arztes oder erfahrenen Piercers kannst du Schlimmeres vermeiden.

Piercing selbst stechen: Ist dies strafbar?

Wenn du darüber nachdenkst, ein Piercing selbst zu stechen, solltest du dir auch über die rechtlichen Konsequenzen im Klaren sein. Die Durchführung ohne eine entsprechende Lizenz oder Zertifizierung kann rechtliche Probleme nach sich ziehen. Einschließlich Strafen oder sogar strafrechtlicher Verfolgung.

Das Piercing selbst zu stechen birgt auch Risiken für andere, vor allem wenn du diese Dienstleistung für Freunde oder Bekannte anbietest. Kommt es zu Komplikationen oder Infektionen, könntest du für etwaige Schäden haftbar gemacht werden.

Das Piercen bei Minderjährigen ist besonders heikel. In vielen Ländern ist die Zustimmung der Eltern oder Erziehungsberechtigten notwendig, und in einigen Fällen gibt es Altersbeschränkungen für bestimmte Arten von Piercings. Ohne elterliche Zustimmung oder unter Missachtung der Altersgrenzen kann das Piercen von Minderjährigen strafrechtliche Konsequenzen haben.

Piercing selbst stechen: Achte auf deine Gesundheit

Der Rat und die Dienstleistungen eines erfahrenen Piercing-Experten sind in diesem Fall unerlässlich. Genau deswegen raten wir auch davon ab, ein Piercing selbst zu stechen. Die Komplikationen und mögliche Gesundheitsprobleme sind schwerwiegend. Ein professioneller Piercer verfügt über das benötigte anatomische Wissen, die Ausrüstung und die Erfahrung, um diese Risiken zu reduzieren.

Darüber hinaus bietet ein Experte wertvolle Beratung zur Auswahl des richtigen Schmucks und zur Pflege des Piercings, um eine sichere und effiziente Heilung zu gewährleisten. Dieses Fachwissen ist beim Piercing selbst stechen nicht gegeben. Die Entscheidung, sich ein Piercing von einem Fachmann stechen zu lassen, schützt nicht nur deine Gesundheit, sondern gewährleistet auch, dass das Endergebnis ästhetisch ansprechend und zufriedenstellend ist. Für mehr Wissen rund um das Thema Piercings empfehlen wir dir einen Blick in unsere Piercing-Wiki zu werfen. Dort findest du interessante Informationen zu den unterschiedlichen Piercings.


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